<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Michels Blog</title>
	<atom:link href="http://blog.michaelsimm.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.michaelsimm.de</link>
	<description>Online-Archiv &#38; Dokumentation</description>
	<lastBuildDate>Sun, 29 Apr 2012 17:31:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Alles neu, macht der Mai?</title>
		<link>http://blog.michaelsimm.de/2012/04/29/alles-neu-macht-der-mai/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=alles-neu-macht-der-mai</link>
		<comments>http://blog.michaelsimm.de/2012/04/29/alles-neu-macht-der-mai/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 17:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Michels Universum]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.michaelsimm.de/?p=1879</guid>
		<description><![CDATA[Natürlich nicht. Aber immerhin hat der Betreiber dieser Webseiten einiges neu gemacht. Wer es noch nicht bemerkt hat: Seit Monaten sind der Großteil seiner &#8220;Ansichten, Einsichten und Entdeckungen&#8221; nicht mehr auf dieser Webseite erschienen, sondern unter einer neuen Adresse: Michels &#8230; <a href="http://blog.michaelsimm.de/2012/04/29/alles-neu-macht-der-mai/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich nicht. Aber immerhin hat der Betreiber dieser Webseiten einiges neu gemacht. Wer es noch nicht bemerkt hat: Seit Monaten sind der Großteil seiner &#8220;Ansichten, Einsichten und Entdeckungen&#8221; nicht mehr auf dieser Webseite erschienen, sondern unter einer neuen Adresse:</p>
<p><a href="http://www.michels-universum.de">Michels Universum</a> heißt sie, und dorthin sind auch die meisten Artikel umgezogen, die bisher auf diesem Blog zu finden waren. Mit diesem Umzug wird nunmehr vieles an einem Ort verfügbar, was bisher auf mehrere Webseiten verstreut war. Gleichzeitig soll eine bessere Struktur die Übersicht erleichtern. Was das Ganze soll, und was Ihr auf den neuen Seiten erwarten dürft, erklärt Euch der Michel <a href="http://www.michels-universum.de/uber/">hier</a>. Am besten, Ihr klickt ´rüber und aktualisiert Eure Bookmarks.</p>
<p>Zeitgleich mit dem Umzug findet auch eine Renovierung statt: Manch alter Artikel wird dabei entfernt, alle Links werden derzeit überprüft und gegebenenfalls korrigiert, verlorene Bilder neu gepostet. In der Übergangsphase bleibt alles, was bisher auf dem Blog stand, auch hier verfügbar. Mit dem Beginn des Sommers wird dann eine Umleitung gelegt, sodass alle Besucher automatisch auf der neuen Seite landen und die Verwirrung hoffentlich ein Ende hat.</p>
<p>Es dankt für Eurer Verständnis</p>
<p>Michael Simm alias &#8220;Der Michel&#8221;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.michaelsimm.de/2012/04/29/alles-neu-macht-der-mai/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kündigung für die Homöopathie</title>
		<link>http://blog.michaelsimm.de/2011/12/14/kundigung-fur-die-homoopathie/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kundigung-fur-die-homoopathie</link>
		<comments>http://blog.michaelsimm.de/2011/12/14/kundigung-fur-die-homoopathie/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 15:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Schimpf & Schande]]></category>
		<category><![CDATA[Homöopathie]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.michaelsimm.de/?p=1841</guid>
		<description><![CDATA[Gleich vorneweg möchte ich für diesen Beitrag Minderheitenschutz beantragen. Wir sind zwar nicht nur 1 Prozent sondern &#8211; wenn man den Umfragen glauben darf &#8211; immerhin fast ein Viertel der Bevölkerung. Die Mehrheit der Deutschen allerdings glaubt an die Wirksamkeit &#8230; <a href="http://blog.michaelsimm.de/2011/12/14/kundigung-fur-die-homoopathie/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich vorneweg möchte ich für diesen Beitrag Minderheitenschutz beantragen. Wir sind zwar nicht nur 1 Prozent sondern &#8211; wenn man den Umfragen glauben darf &#8211; immerhin fast ein Viertel der Bevölkerung. Die Mehrheit der Deutschen allerdings glaubt an die Wirksamkeit der Homöopathie fast ebenso treu wie an Horoskope, Wunder oder Engel.</p>
<p>Nun bin ich ja durchaus für Religionsfreiheit, nur möchte ich Aberglauben nicht mit meinen Krankenkassenbeiträgen finanziert sehen. Und da mich meist zum Jahresende der Wunsch überfällt, mal wieder so richtig aufzuräumen, habe ich heute der BKK Gesundheit folgenden Brief geschrieben:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>Hiermit kündige ich meine Mitgliedschaft bei Ihrer Krankenkasse zum nächstmöglichen Zeitpunkt und bitte um schriftliche Bestätigung.  Meine Mitgliedsnummer ist die xxxxxx.</p>
<p>Von weiteren Beratungsversuchen bitte ich abzusehen und möchte Ihnen zur Begründung mitteilen, dass ich:</p>
<p>1. Seinerzeit von der DAK zur BKK gewechselt bin, weil die DAK als eine der ersten Kassen angefangen hat, pseudowissenschaftlichen Humbug zu finanzieren für den es keinen Wirksamkeitsnachweis jenseits des Placeboeffektes gibt. Natürlich spreche ich von der Homöopathie.</p>
<p>2. Die BKK kurz nach meinem Eintritt begonnen hat, ebenfalls die Homöopathie aus meinen Beiträgen mitzufinanzieren (Durch die Fusion kommt jetzt wohl zusammen, was zusammen gehört).</p>
<p>3. Sie zwar Nordic Walkern ihre Stöckchen bezahlen und dies als Präventionsmaßnahme verkaufen, aber mir und meinem Team jegliche Unterstützung verweigert haben, obwohl wir als aktive Mountainbiker zumeist schon seit 15 Jahren aus Eigeninitiative Prävention betreiben.</p>
<p>3. Ich Zusatzbeiträge bezahlen musste, mit denen u.a. Mitgliederwerbung und ihr Kundenmagazin finanziert wurde, das zum überwiegenden Teil mit seichten Wellness-Geschichten gefüllt ist.</p></blockquote>
<p>So. Jetzt ist mir wohler. Und zum Beweis, dass ich trotz meines nahenden Wiegenfestes noch kein verbitterter alter Nörgler bin hier noch ein Video, das womöglich sogar die Mehrheit der Andersdenken lustig finden wird:</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Uvvp2lYz1J8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/a3f4ccbb68444a1cbf96e99b0c849066" width="1" height="1" alt=""></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.michaelsimm.de/2011/12/14/kundigung-fur-die-homoopathie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WordPress: Zu wenig Speicher bei 1und1</title>
		<link>http://blog.michaelsimm.de/2011/12/13/wordpress-zu-wenig-speicher-bei-1und1/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wordpress-zu-wenig-speicher-bei-1und1</link>
		<comments>http://blog.michaelsimm.de/2011/12/13/wordpress-zu-wenig-speicher-bei-1und1/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 13:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computerecke]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Schimpf & Schande]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[1&1]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[WordPress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.michaelsimm.de/?p=1832</guid>
		<description><![CDATA[Da ich mittlerweile ein Dutzend eigene und fremde Websites betreibe, möchte ich heute das Problem des nicht ausreichenden Arbeitsspeichers unter WordPress ansprechen, von dem ich immer wieder ausgebremst werde. Alle Normalos könnne jetzt also abschalten und weiterklicken. Wer aber so &#8230; <a href="http://blog.michaelsimm.de/2011/12/13/wordpress-zu-wenig-speicher-bei-1und1/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich mittlerweile ein Dutzend eigene und fremde Websites betreibe, möchte ich heute das Problem des nicht ausreichenden Arbeitsspeichers unter WordPress ansprechen, von dem ich immer wieder ausgebremst werde. Alle Normalos könnne jetzt also abschalten und weiterklicken.</p>
<p>Wer aber so wie ich gerne mit WordPress arbeitet, der kostenlosen und meistgenutzten Software für Blogger, der wird sich vielleicht auch schon über eine zu langsame Performance geärgert haben. Oder man wollte das Update auf eine neue WordPress-Version vollziehen, oder das Bild in der Kopfzeile (den Banner) austauschen und bekam daraufhin eine Fehlermeldung mit dem Inhalt: &#8220;Fatal error: Out of memory (tried to allocate nnn bytes)…”</p>
<p>Also habe ich fleißig herumgegoogelt und allerlei Tipps gefunden, die in den vergangenen Jahren mal mehr und mal weniger gut geholfen haben. Funktioniert hat es manchmal, in einer Datei namens wp-config.php mit einem Editor schlicht einen größeren Speicherbedarf anzumelden. Dazu fügt man folgende Zeilen ein:</p>
<blockquote><p>/**<br />
* Erweiterung des Speichers<br />
*/</p>
<p>define(&#8216;WP_MEMORY_LIMIT&#8217;, &#8217;64M&#8217;);</p></blockquote>
<p>&#8230; und fertig ist die Gartenlaube. Manchmal jedenfalls. Offenbar gibt es aber viele Provider &#8211; darunter 1&amp;1 &#8211; die diesen Trick nicht (mehr) erlauben. Arbeitsspeicher ist teuer, und wie mich ein freundlicher Herr beim Kundendienst von <a href="https://www.udmedia.de/">udmedia</a> belehrte, ist die Größe des Speichers eine der wichtigsten Säulen für die Kalkulation. Dafür habe ich natürlich Verständnis.</p>
<p>Ärgerlich ist es aber, wenn die Provider dazu keine klaren Angaben machen, mit nur scheinbar günstigen Angeboten Kunden werben, und diese dann kalt lächelnd an die Wand laufen lassen, wenn eine eben noch prima funzende Webseite auf einmal stecken bleibt, weil der Provider neue Software aufgespielt hat.</p>
<p>So geschehen bei 1&amp;1, wo ich seit vielen Jahren Kunde bin und wo man mir erklärte, ich solle halt ein größeres Paket buchen. Zum Beispiel von der &#8220;Homepage perfect&#8221; auf die &#8220;Dual Advanced&#8221; wechseln &#8211; und dafür statt 9,99 Euro nun 14,99 Euro / Monat zahlen. Was einer Preiserhöhung von 50 Prozent entspricht. Oder brauche ich vielleicht sogar ein Upgrade auf das Paket &#8220;Dual Unlimited&#8221;? Mit 29,99 Euro bin ich dabei &#8211; und zahle dafür dann drei Mal so viel wie jetzt!</p>
<p>Wenn die Homepage aber schon &#8220;perfect&#8221; ist und mich nicht zufrieden stellt, warum sollte ich dann erneut auf das Werbesprech herein fallen? &#8220;Advanced&#8221; klingt für mich jedenfalls weniger gut als &#8220;perfect&#8221;. Und wenn schon &#8220;perfect&#8221; nicht reicht, warum sollte es dann bei &#8220;unlimited&#8221; anders sein?</p>
<p>Nein meine Herren, auf solche Spielchen habe ich keine Lust. Und auch die 1000 E-Mail-Adressen, den online-Speicherplatz oder die maktschreierisch angebotene &#8220;kostenlose&#8221; Software dazu brauche ich nicht &#8211; zumal ich all dies bei Google &amp; Co. besser haben kann.</p>
<p>Nebenbei bemerkt würde ich mir wünschen, dass das Verbraucherschutzminsterium sämtliche irreführende Werbung verbietet, bei der irgendwo das Wort &#8220;kostenlos&#8221; auftaucht. Wenn man de facto einen 2-Jahresvertrag abschließt und dafür unterm Strich hunderte von Euro bezahlen muss, ist dies das Gegenteil von kostenlos. Dass diese Unsitte inzwischen bei den meisten Mobilfunk- und Internetverträgen anzutreffen ist, ohne dass der Gesetzgeber dem einen Riegel vorschiebt, ist ein Armutszeugnis. Man vergleiche dies mit dem absurden Aufwand, den die gleichen Leute betreiben, um uns vor den angeblichen Risiken gentechnisch veränderter Kartoffeln zu schützen! Aber ich schweife ab&#8230;</p>
<p>Zurück zu 1&amp;1: Ich fühle mich verschaukelt und werde umziehen. Die ersten Erfahrungen mit einer neuen Domain bei meinem neuen Provider udmedia sind gut. Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Anbieter, wie man z.B. <a href="http://www.firstbreeze.com/TI-Privatordner/Blogs/Koch-Banausen/2011/out-of-memory-wordpress-und-11-pakete/" target="_blank">hier</a> nachlesen kann. Und wer sich die Mühe ersparen möchte, bei 1&amp;1 heraus zu finden, wieviel Arbeitspeicher für seine WordPress-Installation bereit steht, für den hat der &#8220;Mountain Prophet&#8221; die Daten der verschiedenen Pakete <a href="http://www.mountainprophet.de/2011/06/19/1und1-homepage-perfect-tarif-fur-wordpress-zu-klein/" target="_blank">hier</a> zusammen gestellt. Ich werde in der Zwischenzeit den Umzug meiner Domains in die Wege leiten und hier bei Gelegenheit berichten, welche Hürden ich dabei überspringen muss.</p>
<p><em><strong>Nachtrag, im April 2012:</strong> Gesagt, getan. Ich bin dann mal weg, habe den Umzug inzwischen erfolgreich bewältigt, und dabei viel Unterstützung von den freundlichen Menschen bei UD Media erhalten. Derart ermutigt habe ich auch mit der Neustruktierung meiner Webseiten begonnen, diesen Blog ebenfalls zu UD Media verlagert und setzte ihn nun fort mit weniger Stress unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.michels-universum.de">Michels Universum</a>&#8220;. Folgen Sie mir doch einfach dorthin, aktualisieren sie gegebenenfalls ihre Lesezeichen und lassen Sie sich überraschen, wie es weiter geht&#8230;</em></p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/41bf2f98c1b740799832773b1fd07bcc" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.michaelsimm.de/2011/12/13/wordpress-zu-wenig-speicher-bei-1und1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kindle &amp; Co. &#8211; Lesen für Fortgeschrittene</title>
		<link>http://blog.michaelsimm.de/2011/11/29/kindle-co-lesen-fur-fortgeschrittene/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kindle-co-lesen-fur-fortgeschrittene</link>
		<comments>http://blog.michaelsimm.de/2011/11/29/kindle-co-lesen-fur-fortgeschrittene/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 13:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeuge & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[eBook]]></category>
		<category><![CDATA[eReader]]></category>
		<category><![CDATA[Kindle]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.michaelsimm.de/?p=1788</guid>
		<description><![CDATA[Das Lesen ist mir eine Lust, das schleppen von Büchern jedoch eine Last. Die Regale in Wohn- und Arbeitszimmer sind längst vollgestopft und schon beim Gedanken an den nächsten Umzug tut mir der Rücken weh. Dabei entdecke ich zu allem &#8230; <a href="http://blog.michaelsimm.de/2011/11/29/kindle-co-lesen-fur-fortgeschrittene/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Lesen ist mir eine Lust, das schleppen von Büchern jedoch eine Last. Die Regale in Wohn- und Arbeitszimmer sind längst vollgestopft und schon beim Gedanken an den nächsten Umzug tut mir der Rücken weh. Dabei entdecke ich zu allem Überfluss fast täglich neue Werke, die ich allzu gerne meiner Bibliothek hinzu fügen möchte.</p>
<div id="attachment_1817" class="wp-caption alignleft" style="width: 234px"><img class="size-medium wp-image-1817" title="Mein Kindle Keyboard (2)" src="http://blog.michaelsimm.de/wp-content/uploads/Mein-Kindle-Keyboard-2-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /><p class="wp-caption-text">Mein Kindle: Für das Keyboard habe ich einen Aufpreis von 20 Euro bezahlt</p></div>
<p>Eine Lösung für all diese Probleme verspricht eine neue Generation tragbarer elektronischer Lesegeräte, die sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-Book-Reader" target="_blank">E-Reader</a>.  Die schicken Täfelchen haben das Format eines Taschenbuchs, wiegen aber weniger, sind außerdem viel flacher und liegen entsprechend gut in der Hand. Diese Geräte können Bücher in elektronischer Form speichern und die Inhalte in sehr gut lesbarer Schrift darstellen.</p>
<p>Mit solch einem Teil hatte ich schon lange geliebäugelt, nicht zuletzt weil ich ein &#8220;early adopter&#8221; bin. Das sind die Typen, die auf die jeweils neuesten Geräte scharf sind &#8211; und naiv genug, auf die Versprechen der Werber hereinzufallen, obwohl deren Technik längst nicht ausgereift ist. Immerhin: Diesmal war ich vernünftig, habe der Versuchung über Jahre hinweg widerstanden und wurde erst schwach, nachdem die Preise gefallen waren und ernst zu nehmende Leute in ihren Testberichten die Nützlichkeit der Lesetafeln bescheinigt hatten.</p>
<p>14 verschiedene Anbieter gibt es Wikipedia zufolge derzeit in Deutschland, ein knappes Dutzend weitere im Ausland. Marktführer mit einem Anteil von fast 50 Prozent ist jedoch die Firma Amazon, die im Vorjahr annährend sechs Millionen E-Reader unter dem Namen &#8220;Kindle&#8221; verkauft hat. In Deutschland wird das neueste Modell (der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0051QVF7A/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=michels-universum-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0051QVF7A">Kindle 4</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=michels-universum-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B0051QVF7A" border="0" alt="" width="1" height="1" />) seit kurzem zum Kampfpreis von 99 Euro angeboten.</p>
<p><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-0244210549599279";
/* Banner */
google_ad_slot = "4923289795";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></p>
<p>Es ist der erste Kindle mit einem deutschsprachigen Menü und er hat &#8211; wie alle Geräte dieser Serie &#8211; Wi-Fi mit eingebaut.  Damit kann man sich von daheim oder unterwegs aus dem Internet-Café drahtlos auf einer speziellen Webseite von Amazon einloggen, dem <a href="http://www.amazon.de/ebooks-kindle/b?ie=UTF8&amp;node=530886031&amp;ref_=sv_kinc_1&amp;_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=michels-universum-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">Kindle-Shop</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=michels-universum-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" />, wo der Besucher dann die Qual der Wahl hat zwischen derzeit 45000 deutschen Titeln, 800000 englischsprachigen Büchern, sowie <a href="http://www.amazon.de/zeitungen-zeitschriften-ebooks-kindle/b?ie=UTF8&amp;node=597790031&amp;ref_=sv_kinc_3&amp;_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=michels-universum-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">einer wachsenden Zahl von Tageszeitungen und Magazinen</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=michels-universum-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" />. Das herunterladen dauert ca. eine Minute pro Buch und die Preise für dieses E-Books und -Magazine sind in aller Regel deutlich geringer als für die entsprechenden gedruckten Ausgaben. Mal spart man auf diese Weise 10 Prozent, bei vielen Werken aber auch zwei Drittel des Geldes, das man für ein &#8220;echtes&#8221; Buch hinblättern müsste.</p>
<p>Besonders gut bestückt ist der Kindle-Shop natürlich mit Bestsellern und Neuausgaben. Wer nach nicht mehr ganz aktuellen Büchern sucht, wird hingegen öfter enttäuscht werden. Als &#8220;Trostpflaster&#8221; gibt es <a href="http://www.amazon.de/kostenlose-ebooks-kindle/b?ie=UTF8&amp;node=594725031&amp;ref_=amb_link_159690847_21&amp;_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=michels-universum-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">eine beträchtliche Anzahl kostenloser Klassiker</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=michels-universum-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" />, von Wilhelm Buschs &#8220;Max und Moritz&#8221; über diverse Ausgaben von Karl May und Lewis Carolls &#8220;Alice im Wunderland&#8221; bis hin zu Fjodr Dostojewskis &#8220;Schuld und Sühne&#8221;. Und auch jenseits von Amazon und dessen Kindle können &#8211; beispielsweise durch das <a href="http://www.gutenberg.org/wiki/DE_Hauptseite" target="_blank">Projekt Gutenberg</a> &#8211; aktuell rund 140000 Bücher in elektronischer Form kostenlos herunter geladen und auf verschiedenen Geräten wie Desktop-PCs, Tabletts (z.B. dem <a href="http://www.amazon.de/mn/search?_encoding=UTF8&amp;x=0&amp;y=0&amp;field-keywords=iPad&amp;url=search-alias%3Daps&amp;_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=michels-universum-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">iPad</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="https://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=michels-universum-21&amp;l=ur2&amp;o=3" border="0" alt="" width="1" height="1" />) und sogar Smartphones gelesen werden.</p>
<p><strong>Mein Kindle im Praxistest</strong></p>
<p>Wer neugierig geworden ist und sich nun gerne im nächsten Laden einen Kindle anschauen möchte, wird womöglich verärgert feststellen, dass dies schlichtweg unmöglich ist: Diese Geräte kann man nur über die Amazon-Webseite bestellen. Bei Nichtgefallen kann man sein Produkt zwar zurück geben, ein vorheriges Austesten aber ist nicht möglich. Für alle, die nicht gerne die Katze im Sack kaufen, habe ich deshalb hier meine bisherigen Erfahrungen mit dem Kindle aufgeschrieben, auf dem ich derzeit mein zweites Buch lese.</p>
<p>Drei verschiedene Modelle stehen im deutschen Kindle-Shop zur Auswahl, neben dem bereits erwähnten Kindle 4 mit deutschsprachiger Menüführung (der exakte Name lautet: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0051QVF7A/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=michels-universum-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0051QVF7A">Kindle eReader, Wi-Fi, 15 cm (6 Zoll) E Ink Display, deutsches Menü</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=michels-universum-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B0051QVF7A" border="0" alt="" width="1" height="1" />) gibt es noch zwei weitere Typen, die beide mit einer Tastatur ausgestattet sind, womit man den elektronischen Büchern eigene Anmerkungen hinzu fügen kann. Ich fand diese Funktion wichtig genug, um für den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y8Q/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=michels-universum-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003DZ1Y8Q">Kindle Keyboard, eReader, Wi-Fi, 15 cm (6 Zoll) E Ink Display</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=michels-universum-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B003DZ1Y8Q" border="0" alt="" width="1" height="1" /> 20 Euro zusätzlich zu zahlen und mich mit dessen englischsprachiger Menüführung abzufinden.</p>
<p>Das dritte Modell, der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y7M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=michels-universum-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003DZ1Y7M">Kindle Keyboard 3G</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=michels-universum-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B003DZ1Y7M" border="0" alt="" width="1" height="1" /> kostet bereits 159 Euro, dafür kann man aber weltweit ohne zusätzliche Kosten über das 3G-Handynetz online gehen, um sich im Kindle-Shop Nachschub für seine Bibliothek herunter zu laden. Wer jemals im Ausland bei regnerischen Wetter seine Urlaubslektüre zu schnell erschöpft hat, und sich dann angesichts der schmalen Auswahl deutschsprachiger Titel am Bahnhofskiosk nach der gut sortierten heimischen Buchhandlung gesehnt hat, wird dieses Angebot zu schätzen wissen. Die Frage, ob bzw. wann man den in den USA bereits erhältlichen Kindle &#8220;Fire&#8221; auch im deutschen Kindle-Shop bestellen kann, der mit seinem Farbdisplay und zahlreichen weiteren Neuerungen bei Amazon.com für 199 Dollar angeboten wird, habe ich an die hiesige Pressestelle gerichtet, allerdings bisher noch keine Antwort erhalten.</p>
<p>Auch ohne Farbdisplay bin ich jedoch von meinem Kindle Keyboard sehr angetan. Die Anzeige ist brilliant, sie spiegelt nicht und ist und auch in hellem Sonnenlicht sehr gut abzulesen. Die Speicherkapazität ist mit 4 Gigabyte und bis zu 3500 Büchern doppelt so groß wie beim Kindle 4, doch werden selbst die größten Leseratten diesen Platz kaum füllen können. Der minimale Stromverbrauch des Kindle wird die Nutzer von Smartphones oder Laptops wohl ebenso begeistern wie mich: 30 Stunden mit einer Ladung des Akkus sind ´drin &#8211; das entspricht einem ganzen Monat bei täglich einer Stunde Lesevergnügen (bei abgeschaltetem Wi-Fi).</p>
<p><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-0244210549599279";
/* Banner */
google_ad_slot = "4923289795";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></p>
<p>Was mir außerdem gut gefallen hat, ist das integrierte Wörterbuch, das auf Wunsch unbekannte Begriffe im Text erklärt. Auch Übersetzungshilfen können auf diese Art bequem zugeschaltet werden, nachdem man ein entsprechendes eBook für kleines Geld herunter geladen hat. Im Gegensatz zu den Lesern &#8220;altmodischer&#8221; gedruckter Bücher passiert es  mir auch nicht mehr, dass ich diese aus Versehen zuklappe und  anschließend lange suchen muss, wo es weiter geht. Statt dessen merkt  sich mein Kindle beim Ausschalten einfach, wie weit ich gekommen bin,  sodass ich meine Lektüre später ohne Verzögerung wieder fortsetzen kann.  Zusätzlich können Lesemarken gesetzt und Textpassagen markiert werden,  die dann übersichtlich aufgelistet über das Menü zugänglich sind.</p>
<p>Englischsprachige Texte kann mein Kindle mir sogar vorlesen und klingt dann ungefähr so, wie die freundliche Dame aus dem Navigationsgerät. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Audiobücher über den Kopfhörer-Ausgang anzuhören, was ich noch nicht erprobt habe. Dokumente im PDF-Format lassen sich (ebenso wie andere Datei-Typen) per USB-Kabel vom heimischen Rechner auf den Kindle überspielen. Der Käufer bekommt aber auch eine geschützte E-Mail-Adresse in der Form &#8220;MeinName@kindle.com&#8221;. Für diese E-Mail-Adresse kann man auf der Amazon-Webseite Bekannte, Kollegen oder Freunde freischalten (indem man deren E-Mail eingibt) und erhält dann von diesen Adressen zugesandte Dokumente direkt auf den eigenen Kindle überspielt, sobald man online geht.</p>
<p>Die Tastatur tut ihren Dienst mehr schlecht als recht: Sie hat keine Umlaute und ist z.B. dem virtuellen Keyboard auf meinem Handy (dem <a href="http://blog.michaelsimm.de/2011/05/11/googlefonieren-mit-dem-nexus-s/">Nexus S von Google</a>) klar unterlegen. Ich finde mich damit ab, weil ich die Notizfunktion auch für meine gelegentlichen Buchbesprechungen brauche. Aber ich hoffe sehr darauf, dass dieses Manko beim nächsten Kindle beseitigt wird.</p>
<p><strong>Deutsche als Kunden 2. Klasse?</strong></p>
<p>Kein Manko, sondern ausgesprochen ärgerlich ist die Benachteiligung deutscher Kunden gegenüber Käufern bei Amazon.com. Hierzulande ist nämlich nicht nur die Auswahl an Modellen kleiner. Man zahlt auch für baugleiche Geräte deutlich mehr als Amazon.com-Kunden, die sich ihr Gerät an eine us-amerikanische Adresse liefern lassen. Ich habe dies getan (um Geld zu sparen) und meinen Kindle auch registriert, wurde dabei jedoch auf den deutschen Kindle-Shop &#8220;umgebucht&#8221;. Vorher konnte ich zum Beispiel eine Textpassage markieren und an meinen Twitter- oder Facebook-Account weiterleiten, nun heißt es auf einmal, diese Funktion stehe für mich &#8220;leider nicht zur Verfügung&#8221;. Auch die Möglichkeit, den Kindle zur Not auch als Browser zu nutzen, wurde mir genommen.</p>
<p>Die jüngste Ungerechtigkeit: Meine amerikanischen Freunde, die bei Amazon eine &#8220;Prime&#8221;-Mitgliedschaft erworben haben, dürfen ein Mal im Monat unter tausenden begehrter Bestseller einen auswählen und kostenlos ausleihen. Als Prime-Mitglied bei Amazon.de zahle ich zwar 29 Euro im Jahr für eine beschleunigte Zustellung meiner Bücher, ausleihen darf ich mir dafür aber nichts. Das gefällt mir nicht. Als Zeichen des Protests (und weil ich in Zukunft wohl die meisten meiner Bücher als eBooks lesen werden) habe ich meine Amazon-Prime Mitgliedschaft soeben gekündigt. Dennoch ist mein Fazit insgesamt positiv: Den einen oder anderen Bildband werde ich mir sicher auch in Zukunft in gedruckter Form leisten, denn auf einem eReader kämen solche Werke sicher nicht ausreichend zur Geltung. Dort wo allein die Worte zählen aber werde ich den elektronischen Buchversionen den Vorzug geben und diese als eBooks auf meinen Kindle laden. Dies ist nicht nur praktisch und bequem, es schont auch meinen Geldbeutel, die Umwelt &#8211; und nicht zuletzt meinen Rücken beim nächsten Umzug.<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/32b06a3273fc492c8ba429f39d730d49" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><strong>Nachtrag 1:</strong> Der Ärger mit den zwei unterschiedlichen Läden für den Kindle setzt sich fort: Als ich die Kindl-Ausgabe des Buches &#8220;Sand&#8221; von Wolfgang Herrndorf bei Amazon.de bestellen will, erhalte ich die Meldung, &#8220;Bei Amazon.de sind keine Kindle-Titel für Ihr Land erhältlich. Kindle-Bücher finden Sie bei Amazon.com.&#8221;" Ich wechsele zu Amazon.com, wo ich auch prompt erkannt werde, doch den Titel &#8220;Sand&#8221; von Herrndorf suche ich dort vergeblich <img src='http://blog.michaelsimm.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Nachtrag 2:</strong> Die Kollegen bei der ZEIT haben sich zwei weitere Geräte angeschaut, die rechtzeitig zu Weihnachstsgeschäft auf den Markt gekommen sind: den E-Reader 3.0, erhältlich durch die Verlagsgruppe Weltbild und den Buchhändler Hugendubel, sowie den Oyo II von Thalia. Im Vergleich zum Kindle schneiden die Konkurrenten jedoch eher schlecht ab. <a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2011-12/oyo-reader-trekstor-vergleich" target="_blank">Mehr dazu&#8230;</a></p>
<p><strong>Nachtrag 3:</strong> Mein Kollege Rolf-Andreas Zell nennt ebenfalls ein Kindle sein eigen und berichtet darüber auf seinem auch sonst empfehlenswerten Blog <a href="http://www.zell-on-air" target="_blank">www.zell-on-air</a>.</p>
<p><strong>Weitere Infos</strong> zu eBooks und eReadern bei Twitter unter <a href="http://twitter.com/threebooks_de">threebooks_de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.michaelsimm.de/2011/11/29/kindle-co-lesen-fur-fortgeschrittene/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Günstig telefonieren mit Google Voice</title>
		<link>http://blog.michaelsimm.de/2011/08/11/gunstig-telefonieren-mit-google-voice/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gunstig-telefonieren-mit-google-voice</link>
		<comments>http://blog.michaelsimm.de/2011/08/11/gunstig-telefonieren-mit-google-voice/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 09:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Skype]]></category>
		<category><![CDATA[Telefon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.michaelsimm.de/?p=1777</guid>
		<description><![CDATA[Google will es ´mal wieder besser machen als die anderen und bietet seit kurzem nun auch in Deutschland seine Dienste an, um über das Internet zu telefonieren. Damit macht Google zunächst einmal dem etablierten Dienst Skype Konkurrenz, ders sich gerade &#8230; <a href="http://blog.michaelsimm.de/2011/08/11/gunstig-telefonieren-mit-google-voice/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google will es ´mal wieder besser machen als die anderen und bietet seit kurzem nun auch in Deutschland seine Dienste an, um über das Internet zu telefonieren. Damit macht Google zunächst einmal dem etablierten Dienst Skype Konkurrenz, ders sich gerade von Microsoft hat aufkaufen lassen. Nicht für &#8220;Null Euro&#8221; die Minute (und 12 Cent im Kleingedruckten), sondern für 2,38 Cent ins deutsche Festnetz und für 9,52 Cent in die deutschen Mobilfunknetze lautet das Angebot von <a href="http://www.google.com/voice" target="_blank">Google Voice</a>. Damit nicht genug sind auch Gespräche in Nicht-EU-Länder zumindest auf den ersten Blick deutlich billiger. So telefoniert man mit den eben genannten Tarife ebenso gut in die Schweiz wie nach Schweden, nach Norwegen ist man mobil mit 13,09 Cent dabei, und in die USA oder Kanada sogar mit nur 1,19 Cent. Die krummen Beträge kommen übrigens durch die deutsche Umsatzsteuer von 19 Prozent zusammen, und <a href="https://www.google.com/voice/b/0/rates">hier geht es zur kompletten Preisübersicht</a>.</p>
<p>Die Installation dauerte bei mir inklusive Download ca. 1 Minute, und das Programm klinkt sich nahtlos in meinen Google-Mail Account ein. Das ganze funktioniert natürlich gegen Vorauskasse, und wenn man den vorgeschlagenen Betrag von 10 Euro akzeptiert, wird man direkt zu Google Checkout weiter geleitet. Dort habe ich bereits ein Konto angelegt, sodass ich nach Auswahl meiner Kreditkarte, einem zusätzlichen Mausklick und ca. 20 Sekunden Wartezeit mein aktualisiertes Guthaben auf dem Bildschirm bestätigt bekomme.</p>
<p>Jetzt könnte es losgehen. Google verspricht die nahtlose Integration mit Mikrofon und Lautsprecher des PCs und tatsächlich funktioniert das gleich im ersten Anlauf. Die Gesprächsqualität ist prima, laut Speed-Test von Computerbild erreiche ich mit meiner Leitung per Vodafone-UMTS aber auch 6500 bzw 900 kb/s im Down- bzw. Upload.</p>
<p>Als nächstes habe ich dann versucht, die Google-Telefonie auch auf meinem Handy einzurichten. Bisher war ich erfolglos. Aber sobald ich den Dreh ´raus habe, melde ich mich wieder. Versprochen.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/038625bef7084f3386b4dec9ac7ab692" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.michaelsimm.de/2011/08/11/gunstig-telefonieren-mit-google-voice/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gesichtserkennung mit Picasa &#8211; beängstigend gut!</title>
		<link>http://blog.michaelsimm.de/2011/07/27/gesichtserkennung-mit-picasa-beangstigend-gut/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=gesichtserkennung-mit-picasa-beangstigend-gut</link>
		<comments>http://blog.michaelsimm.de/2011/07/27/gesichtserkennung-mit-picasa-beangstigend-gut/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 17:23:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lob & Lorbeer]]></category>
		<category><![CDATA[Politik & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeuge & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.michaelsimm.de/?p=1755</guid>
		<description><![CDATA[Kein langer Aufsatz heute, sondern nur eine Beobachtung zum Thema Bildbearbeitung bzw. &#8211; Katalogisierung. Ich bin nämlich schwer beeindruckt von der Gesichtserkennung bei Picasa, dem kostenlosen Bildverwaltungsprogramm von Google. Habe die Sache ausgetestet und dafür mich, meine Freundin und einen &#8230; <a href="http://blog.michaelsimm.de/2011/07/27/gesichtserkennung-mit-picasa-beangstigend-gut/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein langer Aufsatz heute, sondern nur eine Beobachtung zum Thema Bildbearbeitung bzw. &#8211; Katalogisierung. Ich bin nämlich schwer beeindruckt von der Gesichtserkennung bei Picasa, dem kostenlosen Bildverwaltungsprogramm von Google. Habe die Sache ausgetestet und dafür mich, meine Freundin und einen Kumpel (Grillo) auf jeweils einem Bild markiert. Das Programm fand daraufhin unter 24946 Bildern auf meiner Festplatte 1297 weitere Bilder von uns und ordnet 1296 davon richtig zu. Einziger Fehlgriff: Ein Jugendbild meines Vaters, den Picasa mit mir verwechselt!</p>
<div id="attachment_1757" class="wp-caption alignleft" style="width: 252px"><img class="size-medium wp-image-1757" title="Toga-Party 1990" src="http://blog.michaelsimm.de/wp-content/uploads/Toga-Party-1990-242x300.jpg" alt="Verkleiden zwecklos (Toga-Party 1990)" width="242" height="300" /><p class="wp-caption-text">Verkleiden zwecklos (Toga-Party 1990)</p></div>
<div id="attachment_1758" class="wp-caption alignleft" style="width: 252px"><img class="size-full wp-image-1758  " title="Mit Brille und Bart" src="http://blog.michaelsimm.de/wp-content/uploads/Mit-Brille-und-Bart.jpg" alt="Unser Mann in Istanbul (2009)" width="242" height="300" /><p class="wp-caption-text">Unser Mann in Istanbul (2009)</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass unter meinen Bildern längst nicht nur klassische, hochauflösende Porträts waren, sondern auch solche mit Fahrradhelm oder Mütze auf. Auf manchen Bildern habe ich noch lockiges Haar, dazwischen ein paar auf denen meine Frisur irgendwie an Jack Nicholson in &#8220;Shining&#8221; erinnert, und aktuelle Porträts mit Glatze und Drei-Tage-Bart waren auch kein Problem. Damit nicht genug erkannte mich Google auch Grimassen schneidend und verkleidet beim Fasching, mal mehr und mal weniger nüchtern, sowohl über- als auch unterbelichtet, als schmaler Hänfling mit 16 Jahren und mit dicken Backen nach der vorigen Weihnacht.</p>
<p style="text-align: center;"><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-0244210549599279";
/* Banner */
google_ad_slot = "4923289795";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></p>
<p>Picasa bzw. Google (er)kennt mich fast besser als meine eigene Mutter und ich frage mich, ob man mit dieser Software nicht eine Menge Grenzer und Zollbeamte  einsparen könnte -  noch dazu, wo sich jeder diese Software <a href="http://picasa.google.com/" target="_blank">kostenlos aus dem Internet herunter laden</a> kann.</p>
<p>Ein wenig beängstigend ist die Sache natürlich schon. Aber ich bin bekennender Google-Fan. Denn für die Daten, die ich dieser Firma freiwillig überlasse, bekomme ich neben Picasa noch ein Haufen anderer Programme und nützliche Dienste. Viele davon sind durchaus konkurrenzfähig mit Software, für die ich anderswo dreistellige Summen hinblättern müsste (und in der Vergangenheit auch hingeblättert habe). Wer Angst hat, ausspioniert zu werden, sollte konsequenterweise auch das Telefonieren aufgeben, schließlich werden je nach politischer Lage immer wieder gerne ´mal die Einzelverbindungen gespeichert (Stichwort <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung" target="_blank">Vorratsdatenspeicherung</a>).</p>
<p>Flüge in die USA sollte man sich aus dem Kopf schlagen, den Dank EU-Gesetzgebung wird den Amis so ziemlich alles ´rübergereicht, was die hiesigen Behörden über uns wissen &#8211; inklusive der Kontodaten. Und überhaupt das Konto. Was da so alles ´drüber lief und wer es wann überzogen hat, das weiß natürlich niemand besser als &#8211; falsch geraten &#8211; nicht etwa Google, sondern Eure Bank. Und natürlich die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schufa" target="_blank">Schufa</a>. Das sind die mit dem schönen Slogan &#8220;Wir schaffen Vertrauen&#8221;.<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/190038c211ac45dca7144f1b90db3183" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.michaelsimm.de/2011/07/27/gesichtserkennung-mit-picasa-beangstigend-gut/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bilder verwalten &#8211; so geht das</title>
		<link>http://blog.michaelsimm.de/2011/06/21/bilder-verwalten-so-geht-das/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=bilder-verwalten-so-geht-das</link>
		<comments>http://blog.michaelsimm.de/2011/06/21/bilder-verwalten-so-geht-das/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 15:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeuge & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.michaelsimm.de/?p=1732</guid>
		<description><![CDATA[Zurück aus dem Urlaub will ich diesmal einiges besser machen als sonst. Insbesondere habe ich mir vorgenommen, meine Bilder nicht einfach auf die Festplatte zu kopieren, wo sie dann keiner mehr findet und wo sie solange ´rumliegen, bis sich niemand &#8230; <a href="http://blog.michaelsimm.de/2011/06/21/bilder-verwalten-so-geht-das/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurück aus dem Urlaub will ich diesmal einiges besser machen als sonst. Insbesondere habe ich mir vorgenommen, meine Bilder nicht einfach auf die Festplatte zu kopieren, wo sie dann keiner mehr findet und wo sie solange ´rumliegen, bis sich niemand mehr dafür interessiert und sie aus Versehen gelöscht werden. Auf die Schweden-Bilder werden unsere Freunde also noch ein paar Tage warten müssen, dafür beglücke ich alle Interessierten mit dieser Gebrauchsanleitung. In sieben Schritten soll sie euch helfen, Zeit zu sparen und eure digitalen Urlaubserinnerungen optimal zu verwalten.</p>
<div id="attachment_1746" class="wp-caption alignleft" style="width: 848px"><img class="size-full wp-image-1746" title="Bildverwaltung Picasa Screenshot" src="http://blog.michaelsimm.de/wp-content/uploads/Bildverwaltung-Picasa-Screenshot.jpg" alt="" width="838" height="405" /><p class="wp-caption-text">Bildverwaltung mit Picasa</p></div>
<p>1. Für die Vorsichtigen: Schon unterwegs vom Speicherchip der Kamera die Bilder gelegentlich auf den Laptop kopieren oder auf einem Speicherplatz im Internet wie z.B. die <a href="http://www.dropbox.com/">Dropbox</a>. Dazu muss man natürlich entweder einen Laptop mit auf die Reise nehmen oder ab und zu ins Internet-Café bzw. an einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hot_Spot_%28WLAN%29">W-LAN Hotspot</a>, um die Dateien hochzuspielen. Ersteres kostet Gewicht, letzteres vor allem Zeit. Erfahrungsgemäß bringen wir zu zweit aus 14 Tagen Urlaub ca. 1500 digitale Fotos mit, was etwa 6 Gigabyte entspricht.</p>
<p><strong>Die ganz Vorsichtigen machen nach <span style="text-decoration: underline;">jedem</span> der folgenden Schritte eine neue Sicherheitskopie aller (verbleibenden) Dateien.</strong> Ich tue dies nicht, denn das frisst einen Haufen Speicherplatz bzw. DVDs, und es kostet auch extra Zeit. Mein Windows 7 läuft auf einem gewöhnlichen Aldi-Rechner stabil genug, um auf diese Vorsichtsmaßnahme zu verzichten – trotzdem folgt ihr meinem Beispiel natürlich auf eigenes Risiko.</p>
<p>2. Wer es nicht schon auf der Kamera gemacht hat sollte daheim an einem größeren Bildschirm alle Fotos mit einem Dateibetrachter oder dem Explorer schnell durchsehen und den Ausschuss sofort löschen.</p>
<p>3.  Überprüfen, ob das Datum der Dateien stimmt. Oftmals vergisst man nämlich diese Einstellung zu korrigieren, wenn man in eine andere Zeitzone reist. Oder man hat übersehen, dass von Winter- auf Sommerzeit umgestellt wurde. Oder beim Austausch der Kamera-Batterie wurde alles zurück gestellt auf den 1.1.2010 usw. Falls nötig, das Datum bei allen betroffenen Bildern auf einen Rutsch korrigieren. Ich mache das mit dem Zahlprogramm <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/IMatch">IMatch</a> von <a href="http://www.photools.com/">Photools</a>, indem ich direkt die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Exchangeable_Image_File_Format">EXIF</a>-Daten überschreibe und diese dann auch noch in die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/IPTC-NAA-Standard">IPTC</a>-Daten kopiere. Das Programm ist allerdings in englisch und mit seinen Bazillionen von Funktionen eher ´was für Fortgeschrittene. Viele andere Bildbearbeitungsprogramme und Bildverwaltungsprogramme haben die Funktion der reihenweisen Datumskorrektur aber ebenfalls, zum Beispiel das sehr gelungene <a href="http://picasa.google.de/">Picasa</a> von Google. Zur Not geht es angeblich auch mit der Windows Live Fotogalerie, die beim Betriebssystem Windows 7 mit enthalten ist (Anleitung von Microsoft <a href="http://windows.microsoft.com/de-DE/windows-vista/Change-the-date-and-time-a-picture-was-taken">hier</a>).</p>
<p style="text-align: center;"><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-0244210549599279";
/* Banner */
google_ad_slot = "4923289795";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></p>
<p>4. An diesem Punkt sollte man den Dateien sinnvolle Namen geben, sodass sie auch mit der einfachen Windows-Suche wieder leicht zu finden sind. Völlig nutzlos sind dabei natürlich Dateinamen wie „P1030733.JPG“, „P1030734.JPG“, „P1030735.JPG“ wie sie Digitalkameras automatisch erzeugen. Mehr Sinn macht ein Format wie „Schweden – 001“, „Schweden – 002“, „Schweden 003“.</p>
<p>Spätestens an dieser Stelle möchte ich das Programm IrfanView empfehlen, das für Hobbyfotografen wie unsereins kostenlos zu haben ist unter <a href="http://www.irfanview.de/">http://www.irfanview.de/</a> (rechts oben auf „deutsche Version“ klicken und samt deutschsprachiger Hilfe ´runterladen). Damit klappt die Umbenennung ganz leicht: Erst unter „Optionen“ unter „sortiere Dateien“ im ausgewählten Verzeichnis nach Datum aufsteigend sortieren. Dann unter Datei/Batch-Konvertierung/Batch-Umbenennen den Bildern sinnvolle Namen geben. Wenn ihr diese nun noch in ein Verzeichnis wie „Urlaub/2011“ kopiert, habt ihr schon einen großen Schritt in Richtung einer ordentlichen Bildersammlung getan.</p>
<p>IrfanView kann übrigens noch sehr viel mehr als nur Bilder umbenennen und es ist &#8211; wenn man sich ein wenig eingearbeitet hat &#8211; immer noch eine gute Alternative zu Picasa. Wem allerdings das Umbenennen mit IrfanView zu kompliziert ist und oder wer nur diese eine Funktion braucht, ist mit dem <a href="http://www.antp.be/software/renamer">Ant Renamer</a> womöglich besser beraten.</p>
<p>Mir erscheint es sinnvoll an dieser Stelle eine Sicherungskopie der Foto-Dateien auf DVD und/oder eine externe Festpatte zu machen. Wer es gerne einfach hat, kann hier einen Schlussstrich ziehen und die Lektüre dieses Beitrags beenden. Wer weitermachen will hat hiermit nicht nur eine gute Versicherung, wenn bei der späteren Bildbearbeitung etwas schief gehen sollte, er kann diese Bilder auch leicht weiterreichen und z.B. seinen Freunden unter den Weihnachtsbaum legen, sodass diese die Bilder nach eigenen Vorstellungen ausmisten, bearbeiten oder katalogisieren können.</p>
<p>Angesichts der Fortschritte bei der Software zur Bildbearbeitung und –Verwaltung könnte ich mir vorstellen, dass viele Schritte, die in den weiteren Punkten dieser Gebrauchsanleitung beschrieben werden, schon in wenigen Jahren überflüssig sein könnten. Etwa dann, wenn wirklich intelligente Programme mit hoher Zuverlässigkeit erkennen, was man da eigentlich fotografiert hat und ohne fremdes Zutun die Bilder katalogisieren.</p>
<p>5. Nicht jeder wird diesen Punkt für nötig halten, dennoch empfehle ich auch noch in die Dateien hinein zu schreiben, wer die Bilder aufgenommen hat. Dass ihr die Rechte an den Bildern habt, wird z.B. durch einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Copyright#Copyright-Vermerk">Copyright-Vermerk</a> wie „Copyright <em>©</em> 2011 Michel Mustermann“ klar gestellt. Den schreibe ich wiederum mit dem Programm IMatch standardmäßig in alle meine digitalen Foto<strong>dateien</strong> hinein, und zwar bei den IPTC-Daten, wo hierfür ein eigenes Feld vorgesehen ist.</p>
<p>Übrigens kann man seinen Namen auch direkt ins <strong>Bild</strong> hinein schreiben, sodass er zum Beispiel am rechten unteren Rand für jeden sofort sichtbar wird (<a href="http://www.schieb.de/563549/mit-irfanview-copyright-hinweise-in-fotos-einbauen">so geht´s mit IrfanView</a>). Ich bevorzuge allerdings die erste Variante und schreibe meinen Namen nur dann noch zusätzlich in die Kopien von Bildern, wenn ich diese Internet veröffentlichen will und von  einer großen „Klau-Gefahr“ ausgehen muss.</p>
<p>6. Jetzt geht´s ans Eingemachte. Soll heißen, dass ich mit derzeit etwa 30000 Bildern auf meiner Festplatte (darunter eingescannte Dias und Fotos aus Familienalben, die bald 100 Jahre zurück reichen) ständig gegen das Chaos ankämpfen muss. Es lockt mich auch die Vorstellung, auf Knopfdruck jedem meiner Bekannten eine Zusammenstellung seiner Porträts anfertigen zu können oder den Computer beispielsweise alle Bilder mit Brücken, Leuchttürmen oder Vögeln ausspucken zu lassen. Nochmals hier die Warnung: Dieser Versuch, Ordnung zu schaffen, kann leicht zum Fass ohne Boden werden. Besser ist es allemal &#8211; ihr sucht einen gelangweilten Onkel oder einen 1-Euro-Jobber, der euch diese Arbeit abnimmt.</p>
<p>Keinen gefunden? Dann also los mit der Katalogisierung. Nein halt. „Erst grübeln, dann dübeln“, habe ich gelernt. Soll heißen, dass ihr euch VORHER einen Plan machen sollt, welche Art von Ordnung für EUCH sinnvoll ist. Bei mir gibt es zum Beispiel Personen, Orte, Tiere &amp; Pflanzen, Wissenschaft &amp; Technik. Als Unterkategorien dann Familie, Freunde, Bekannte bzw. Europa, Schweden, Stockholm. Andere knipsen lieber Schlösser, Burgen und Kirchen oder Mopeds oder Musiker. Macht euch ´ne Liste und verästelt die Kategorien (manchmal „Tags“ genannt) so weit, wie es sinnvoll erscheint. Am Ende sollte eine Bildersammlung stehen, in der vor allem ihr selbst findet, wonach ihr sucht. Wenn auch noch eure Enkel in 50 Jahren euer System durchblicken seid ihr richtig gut – aber wetten würde ich darauf nicht.</p>
<p>Die Software, die euch einen Teil der Arbeit abnimmt, ist ständig im Wandel ist und die Geschmäcker sind ebenso verschieden wie die Vorkenntnisse. Daher ist meine Empfehlung auch mit Vorsicht zu genießen: Aktuell erscheint mir Picasa von Google ein gelungener Kompromiss zwischen Leistungsfähigkeit und leichter Bedienung – noch dazu ist es kostenlos. Zum Kaufen gibt´s zum Beispiel <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003OYTK9Q/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=mein-blog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003OYTK9Q">Lightroom</a><img class=" olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B003OYTK9Q" border="0" alt="" width="1" height="1" />, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0042X4WDC/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=mein-blog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0042X4WDC">Photoshop Elements</a><img class=" olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B0042X4WDC" border="0" alt="" width="1" height="1" /> und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003AW3YFS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=mein-blog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003AW3YFS">ACDSee</a><img class=" olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq olmsarjyasoqbhxmklcq" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B003AW3YFS" border="0" alt="" width="1" height="1" />.</p>
<p>Ein Fallstrick bei der Auswahl ist die Tendenz der Firmen, jeweils eigene Systeme anzubieten, die sich später als nicht kompatibel erweisen. Soll heißen, dass euch zum Beispiel das Programm A verlockend erscheint und ihr nach ein paar Hundert Stunden Arbeit feststellt, dass mittlerweile Programm B viel besser ist. Dumm nur, dass ihr all eure Informationen nicht mitnehmen könnt und nun vor der Wahl steht, mit einem veralteten Programm zu arbeiten oder einen riesigen Haufen Informationen neu eingeben zu müssen. Dies ist auch der Grund, warum ich (vorerst) bei IMatch bleibe: Hier werden meine Daten nämlich so abgespeichert, dass ich sie hinterher auch wieder ´rausholen kann. Hoffentlich.</p>
<p>Ein Tipp zum Abschluss dieses Abschnitts: In den Kategorien oder Tags solltet ihr auch eine Bewertung eurer Bilder vorsehen. Ob A,B,C oder einen bis fünf Sterne ist wurscht. Hauptsache, ihr habt einen Filter, um die Spreu vom Weizen zu trennen. Eure Zuschauer werden es Euch danken. Nichts ist ätzender, als sämtliche 4000 Bilder anschauen zu müssen, die Onkel Karl binnen 7 Tagen auf Mallorca geknipst hat – nur weil er die 100 besten einfach nicht finden kann.</p>
<p>7. Es ist Zeit für eine weitere Sicherungskopie, denn mit jeder Stunde Arbeit werden eure Bilder wertvoller. Jetzt also die Sicherung mit all den Stichworten. Bitte sorgt dafür, dass auch in zehn Jahren das Programm noch auffindbar ist, mit dem ihr diese Stichworte eingepflegt habt.</p>
<p>Steht ihr so wie ich auf GPS-Daten? Wollt genau wissen, welches Bild wo aufgenommen wurde? Dann empfiehlt sich eine Kamera, die das für euch schon vor Ort erledigt. Beispielsweise die <a href="http://blog.michaelsimm.de/2010/11/22/pfadfinder-in-der-kamera-lumix-dmc-tz10-mit-gps/">Lumix TZ 10</a> von Panasonic, die ich mit ihren Tücken und Tugenden bereits in einem früheren Beitrag beschrieben habe. Ansonsten gibt es Helferlein von Google, den <a href="http://www.geosetter.de/">Geosetter</a>, <a href="http://de.locr.com/">Locr</a> und andere Produkte, auf die ich ein andermal eingehen werde.</p>
<p>Und natürlich kann man noch beliebig viel Zeit damit verlieren, seine Bilder zu bearbeiten: Weg mit den roten Augen, die dunklen Stellen aufhellen, den Ex-Freund ausradieren oder auch nur die Staubkörnchen, die unmittelbar vor dem Einscannen auf unsere Dias herab gerieselt sind. All das wäre einen eigenen Beitrag wert – und vielleicht schaffe ich auch den einmal in ferner Zukunft. In der Zwischenzeit könnt ihr aber gerne schon mal loslegen und eure Erfahrungen hier hinterlassen. Falls die Sache in die Hose geht und ihr feststellen solltet, dass die Bilder vorher eigentlich doch besser waren, habt ihr ja immer noch die letzte Sicherheitskopie – gelle?<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/2362a253eaf34c3a96856f7a30f49da0" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.michaelsimm.de/2011/06/21/bilder-verwalten-so-geht-das/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zugabe für Åland</title>
		<link>http://blog.michaelsimm.de/2011/06/10/zugabe-fur-aland/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zugabe-fur-aland</link>
		<comments>http://blog.michaelsimm.de/2011/06/10/zugabe-fur-aland/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 09:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen & Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Aland-Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Eckerö]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.michaelsimm.de/?p=1713</guid>
		<description><![CDATA[Der Himmel so blau, die Luft so klar, die Leute so freundlich und das Glück auf unserer Seite. Kurzum haben wir deshalb heute unseren Aufenthalt auf Åland um zwei Tage verlängert. Eine Stornierung im Gasthaus Christiansund machts möglich und selbst &#8230; <a href="http://blog.michaelsimm.de/2011/06/10/zugabe-fur-aland/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1722" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1722" title="Flagge von Aland" src="http://blog.michaelsimm.de/wp-content/uploads/Flagge-von-Aland1.jpg" alt="" width="400" height="280" /><p class="wp-caption-text">Eigene Flagge, eigene Briefmarken und auch sonst sehr eigen: Die Aland-Inseln gehören zwar seit 1921 als entmilitarisierten Zone &quot;offiziell&quot; zu Finnland, doch spricht und fühlt man sich eher schwedisch.</p></div>
<p>Der Himmel so blau, die Luft so klar, die Leute so freundlich und das Glück auf unserer Seite. Kurzum haben wir deshalb heute unseren Aufenthalt auf Åland um zwei Tage verlängert. Eine Stornierung im <a href="http://maps.google.com/maps/place?cid=8055455020916119315">Gasthaus Christiansund</a> machts möglich und selbst auf der Fähre war am Sonntag-Abend noch einer der letzten Plätze frei &#8211; also haben wir nicht lange gefackelt. Klar bin ich neugierig auf Uppsala und Sigtuna, das Skolkloster und den Tiveden-Nationalpark &#8211; aber hier auf Åland nach nur zwei Tagen wieder abzureisen, erschien uns wie ein Frevel &#8211; zumal es offenbar noch jede Menge zu entdecken gibt.</p>
<p>So wie gestern, als ich mir ein Dreigang-Fahrrad mit Körchen vor dem Lenker geliehen habe, um unseren Zipfel der Insel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ecker%C3%B6">Eckerö</a> zu erkunden. Gewünschter Nebeneffekt: Ich bleibe im Training für die Renchtalrunde (aber das ist eine andere Geschichte). Na jedenfalls war die Insel dann doch nicht ganz so flach, wie sie von der Fähre ausgesehen hat. Und meine mountainbikenden Freunde hätten bestimmt ihren Spass daran gehabt zu sehen, wie ich immer wieder aus dem Sattel gehen musste, um die achterbahnmäßige Schotterstrecke nach Långöjen (auch &#8220;Långön&#8221; geschrieben) zu bewältigen, wo ich nicht nur das Ende der Straße erreichte, sondern auch den laut Karte nordöstlichsten Punkt von Eckerö.</p>
<p>Schon kurz nach der Abzweigung von der Hauptstraße 1 der Insel stieß ich dabei auf das <a href="http://www.eckerohotell.ax/start.con">Eckerö Hotel</a> und dessen bunte Reklametafel für den &#8220;Elvis von Aland&#8221;, der mit bürgerlichem Namen Ronald Karsson heißt und hier sechs mal pro Saison seine Show abzieht. Das man sich in dem Hotel deshalb gleich mit Graceland vergleicht, läßt mich schmunzeln. Und obwohl man für ein &#8220;exklusives Elvis-Menü&#8221; samt Eintritt 53 Euro hinblättern müsste, wäre ich an solch einem Abend doch gerne einmal dabei.</p>
<p>Vorbei ging es am Campingplatz und Konferenzzentrum <a href="http://www.karingsund.ax/sv/valkommen">Käringsund</a>, mit seinen vielfältigen Freizeitangeboten und einem vergleichsweise preiswerten Restaurant mit großen Portionen. Geschätzte 12 Kilometer weit war der Weg, der zunächst auf Asphalt, dann auf Schotter durch den teilweise recht schütteren Wald führte, wo sich zähe Kiefern, Flechten und Moose auf dem roten Granit festkrallen. Mal links, mal rechts gab es Ausblicke auf die blaue Ostsee. Eine Lachsfarm mit allerlei Bottichen, Geräteschuppen und Maschinen unterbrach kurz die Idylle und dann ging es vor einem Windrad rechts ab, das letzte Stück Straße bis zum handgemalten Ortschild von Långöjen.</p>
<p>Dort endete die Schotterpiste direkt am Meer und ich erblickte rund herum die offenbar typische schwedische Grundausstattung: Ein schmuckes Holzhaus am Meer (oder wahlweise auch auf einer grünen Wiese oder an einem See), Doppelgarage mit Volvo oder ähnlich repräsentativem Auto davor (in diesem Fall eine dreifach-Garage mit einem 500er Mercedes und einem Volvo), Bootsschuppen und Anlegestelle. Die Einwohnerzahl von Långöjen, schließe ich messerscharf, entspricht der Zahl der Bewohner dieses Hauses. Ob es wohl drei, vier oder fünf sind?</p>
<p style="text-align: center;"><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-0244210549599279";
/* Banner */
google_ad_slot = "4923289795";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></p>
<p>Taktvoll halte ich mich abeits des Hauses, stelle fest dass dessen Besitzer auch einen kleinen Sandstrand vorzuweisen hat, neben dem ein Ruderboot und zwei Kanus im Gras liegen. Zwischen den Felsen hat er an einer windgeschützen Stelle einen rustikalen Holztisch mit zwei Bänken eingepasst und ein paar Meter weiter lädt ein sorgfältig ausgerichteter Stamm dazu ein, den Blick aufs Meer und die vorgelagerten kleinen Inseln zu genießen. Dies tue ich ausgiebig, schaue den Seeschwalben beim Fischfang zu und versuche recht erfolgreich, nicht neidisch zu sein.</p>
<p>Als ich mich wieder auf´s Fahrrad schwingen will, begegne ich dem Hausbesitzer, der mich nach meiner Herkunft fragt. Ich antworte und mache ihm ein Kompliment für sein schönes Haus &#8220;am Ende der Welt&#8221;. Für ihn sei es die Mitte der Welt, entgegnet er und fügt auf deutsch hinzu, dass er schon mindestens 50 Mal in Deutschland gewesen sei. Auch in Baden-Baden, erklärt er auf meine Versuche, Offenburg in der Nähe von Straßburg zu verorten. Wieder ´was dazu gelernt, denke ich auf dem Heimweg und sinniere über den sehr speziellen Charakter von Åland:</p>
<p>Dessen weniger als 30000 Einwohner verteilen sich auf 6700 Inseln &#8211; macht durchschnittlich 4 Personen pro Eiland. Wo sonst auf der Welt gibt es noch solch eine Quote, frage ich mich verblüfft. Die Karibik mag höhere Duchschnittstemperaturen haben. Aber die langen Sommernächte, die klare Luft und das satte Grün wird man dort vergebens suchen. Die Attraktionen hier sind zugegebenermaßen nicht gerade atemberaubend. Aber die Inseln, die erst vor 8000 Jahren aus der Ostsee aufgetaucht sind, haben eine interessante Geschichte vorzuweisen. Mal schwedisch, mal russisch waren sie Durchgangsstation und Transportweg auf dem Weg von Stockholm ins heutige Finnland, wovon noch heute eines der größten Gebäude hier zeugt: Das Post- und Zollamt auf Eckerö war der westlichste Außenposten des Zaren und musste deshalb auch entsprechend repräsentativ sein. Heute ist ein kleines Museum ´drin und ein Café und von hier ab finden sich immer wieder Infotafeln auf schwedisch, englisch, finnisch und deutsch, auf denen die Sehenswürdigkeiten entlang des alten Postweges erklärt sind.</p>
<p>Biegt man von der Fähre kommend nach zwei oder drei Kilometern auf der Inselstraße mit der Nummer 1 recht ab in Richtung Torp und fährt noch einige Kilometer weiter nach Süden landet man auf dem Campingplatz Degersand und seinem Restaurant &#8220;Q&#8221;. Hier findet sich ein echter Sandstrand, dekoriert auf seiner östlichen Seite mit einem Dutzend schmucker Holzhäuschen. Wir dagegen entscheiden uns für die westliche Sete des Strandes, wo wir uns bis in den Abend hinein auf die glatten, warmen Granitfelsen fläzen. Und so ganz ohne Ablenkung entdeckt wir auch bald jede Menge Tierchen , die die Flut in ein paar Pfützen hinterlassen hat: Gestreifte Fischlein, kaum größer als ein Fingerglied, Wasserasseln und Schwärme weißer Pünktchen &#8211; Wassermilben vielleicht? &#8211; die scheinbar zielllos hin und her wuselten.</p>
<p>Mit so viel Zeit scheuten wir nicht einmal vor dem Besuch der Kirche von Eckerö zurück, die um 1400 aus groben Steinen exakt zusammen gesetzt wurde und die mit Schindeln gedeckt ist. Nur ein paar Meter entfernt davon liegen einige Hügelgräber, deren Umrisse man unter dem Gras erahnen kann, und die offenbar exakt nach Norden ausgerichtet wurden. Was auch immer sich die Menschen in der Zeit zwischen 400 und 1000 n.Ch. dabei gedacht haben mögen, dass ihre Inseln einmal zu solch einer friedlichen Oase würden, haben sie wohl kaum erahnt.<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/e67aecc27c474d46aabb50a8c31b1e25" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.michaelsimm.de/2011/06/10/zugabe-fur-aland/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Thank you for the music auf Eckerö</title>
		<link>http://blog.michaelsimm.de/2011/06/08/thank-you-for-the-music-auf-eckero/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=thank-you-for-the-music-auf-eckero</link>
		<comments>http://blog.michaelsimm.de/2011/06/08/thank-you-for-the-music-auf-eckero/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 20:06:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen & Ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[Aland-Inseln]]></category>
		<category><![CDATA[Eckerö]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.michaelsimm.de/?p=1698</guid>
		<description><![CDATA[Etwas unvermittelt erscheint hier der erste Eintrag zu unserer Schweden-Reise. Noch dazu, wo wir jetzt &#8220;eigentlich&#8221; in Finnland sind. Und eigentlich wollte ich ja auch alles schön ordentlich von Anfang an erzählen. Aber nun sind wir halt schon mitten ´drin, &#8230; <a href="http://blog.michaelsimm.de/2011/06/08/thank-you-for-the-music-auf-eckero/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwas unvermittelt erscheint hier der erste Eintrag zu unserer Schweden-Reise. Noch dazu, wo wir jetzt &#8220;eigentlich&#8221; in Finnland sind. Und eigentlich wollte ich ja auch alles schön ordentlich von Anfang an erzählen. Aber nun sind wir halt schon mitten ´drin, im Urlaub. Bis hierhin hatte mich die Arbeit in Form von unzähligen Änderungswünschen an meinem letzten großen Artikel verfolgt. Aber heute ist dann endlich der Knoten geplatzt. Wie passend, dass wir im Auto eine Abba-CD fanden, auf der uns gleich der erste Song zum mitträllern animierte, als wir duch die wunderschöne Landschaft fuhren. Wer immer die CD vergessen hat: &#8220;Thank you for the music.&#8221;</p>
<div id="attachment_1711" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-1711" title="Ruhebank am Wasser" src="http://blog.michaelsimm.de/wp-content/uploads/Ruhebank-am-Wasser.jpg" alt="" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Ruhebank am Christiansund - W-LAN-Empfang inklusive</p></div>
<p>Nun ist also Schluss mit den Nachtschichten und ich kann endlich den Urlaub genießen. Und erzählen, von dem Flecken Erde ist, an dem ich diese Zeilen schreibe: Wir sind auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%85land">Åland</a>, genauer auf der Insel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ecker%C3%B6">Eckerö</a> und noch genauer im <a href="http://maps.google.com/maps/place?cid=8055455020916119315">Gästgård Christiansund</a>, einer Pension mit einer Handvoll Zimmer, die auch Bed und Breakfast anbietet. Das W-LAN reicht von dem ockerfarbenen Häuschen über den großen Rasen mit seinen Sitzgelegenheiten und an der finnischen Sauna vorbei bis ans Wassser, über dem die Seeschwalben zu meinem Entzücken ihre Flugmanöver vorführen.</p>
<p>Selbst vom hauseigenen Bootsanlegesteg hat man noch Empfang, doch dürften sich die meisten Reisenden eher an der Aussicht auf die rot bemalten Bootshäuschen an den Ufern dieser Meeresenge freuen. Einige Mehlschwalben haben dort ihre Nester gebaut und jagen über dem Wasser fleißig nach Insekten, während die Kollegen von der Seeschwalbengemeinde mit etwa jedem dritten Sturzflug ein Fischlein erbeuten.</p>
<p>Auch nach 20:00 scheint an diesem Junitag die Sonne noch kräftig genug vom Himmel herab, um uns trotz kurzer Hosen und T-Shirt ausreichend zu wärmen. Mehr noch, der Genuss des von der Fähre mitgebrachten Büchsenbiers wird so noch einmal gesteigert. Wer hier an solch einem sonnigen Tag mehr als nur ein paar Abendstunden verbringen will, sollte die Sonnencreme nicht vergessen.</p>
<p>Amseln fangen an zu singen und von der Ruhebank auf dem Bootssteg glaube ich im dunklen Wasser einen Stichling zu erkennen. Die Wikipedia belehrt mich, dass ich durchaus meinen Augen trauen darf, denn &#8220;die gewandten Schwimmer kommen im Süßwasser und im küstennahen Brack- und Meerwasser vor.&#8221; Ich verzichte auf eine Geschmacksprobe des Wassers, schließlich weiss ich ja, dass die Ostsee Dank der vielen Zuflüße und geringen Verdunstung einen ziemlich niedrigen Salzgehalt hat.</p>
<p>Vor meinen nackten Füßen erstreckt sich der Christiansund, der anscheinend bei der Namensgebung unserer Pension Pate stand, von hier etwa 15 Kilometer weit in südlicher Richtung bis er sich zur Ostsee hin erweitert. Eckerö hat keine 1000 Einwohner und ist &#8211; wie die anderen 6700 Aland-Inseln, eine finnische Provinz. Dies obwohl hier fast alle Einwohner schwedisch sprechen und sich so gar nicht mit ihren finnischen &#8220;Landsleuten&#8221; identifizieren wollen. Eine seltsames Konstruktion, die auf eine Entscheidung des Völkerbundes von 1921 zurück geht, wonach die Åland-Inseln als entmilitarisierte Zone zu Finnland gehören.</p>
<p style="text-align: center;"><script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "ca-pub-0244210549599279";
/* Banner */
google_ad_slot = "4923289795";
google_ad_width = 468;
google_ad_height = 60;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script></p>
<p>Sei´s drum, heute ist alles friedlich, der weiße und der lila Flieder blüht, die Kastanien ebenso. Auf den Feldern wachsen Butterblumen und die Birken und Buchen, Eichen sowie gelegentlichen Nadelbäume zeigen ein sattes Grün. Morgen werden wir uns wohl ein Fahrrad leihen und mindestens bis zur Kirche von Eckerö fahren, ein wenig spazieren gehen, am Wasser sitzen und drauf schauen, lesen oder einfach gar nix tun. Und wenn dann noch Zeit bleibt erzähle ich Euch von unserem Ausflug und was es hier sonst noch so alles zu entdecken gibt&#8230;<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/51edad25650149b5877141bde5afed53" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.michaelsimm.de/2011/06/08/thank-you-for-the-music-auf-eckero/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Googlefonieren mit dem Nexus S</title>
		<link>http://blog.michaelsimm.de/2011/05/11/googlefonieren-mit-dem-nexus-s/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=googlefonieren-mit-dem-nexus-s</link>
		<comments>http://blog.michaelsimm.de/2011/05/11/googlefonieren-mit-dem-nexus-s/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 May 2011 12:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computerecke]]></category>
		<category><![CDATA[PC]]></category>
		<category><![CDATA[Spielzeuge & Werkzeuge]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.michaelsimm.de/?p=1660</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Ach ja, der Michel hat ein neues Spielzeug&#8221;, lästern meine Freunde. Wie können die nur so gemein sein &#8211; frage ich mich? Nur weil mein neues Handy Vögel bestimmen und den Blutdruck verfolgen, ein Fahrtenbuch führen, den nächsten Geldautomaten finden, &#8230; <a href="http://blog.michaelsimm.de/2011/05/11/googlefonieren-mit-dem-nexus-s/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ach ja, der Michel hat ein neues Spielzeug&#8221;, lästern meine Freunde. Wie können die nur so gemein sein &#8211; frage ich mich? Nur weil mein neues Handy Vögel bestimmen und den Blutdruck verfolgen, ein Fahrtenbuch führen, den nächsten Geldautomaten finden, meine Mountainbike-Touren aufzeichnen oder mir die Sterne am Nachthimmel erklären kann, ist das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004JM61A8/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=mein-blog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004JM61A8">Google Nexus S</a><img class=" tquckhfpisswqcggpcms tquckhfpisswqcggpcms tquckhfpisswqcggpcms tquckhfpisswqcggpcms tquckhfpisswqcggpcms fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B004JM61A8" border="0" alt="" width="1" height="1" /> doch noch lange kein Spielzeug!</p>
<div id="attachment_1672" class="wp-caption alignleft" style="width: 295px"><img class="size-large wp-image-1672" title="Das Nexus S von Google" src="http://blog.michaelsimm.de/wp-content/uploads/Das-Nexus-S-von-Google1-285x500.jpg" alt="" width="285" height="500" /><p class="wp-caption-text">Das Nexus S von Google</p></div>
<p>Das Teil saugt für mich die Nachrichten aus dem Internet und sammelt oder verschickt meine Mails. Ich kann damit skypen, chatten, facebooken, tweeten und &#8211; jetzt wird es Zeit für den alten Witz &#8211; sogar telefonieren, wenn ich mit meinen Leuten Kontakt aufnehmen will.  Das Teil fühlt sich gut an, sieht schick aus und hat nach einigen kostenlosen Ergänzungen eine ziemlich fette Werkzeugsammlung für mobile Möchtegern-Geschäftsleute wie mich an Bord. Dazu zählen ein ausgefeiltes Navigationssystem samt Blitzerwarnung, Uhr und Kalender, ein Taschen- und ein Währungsrechner, ein Diktiergerät sowie ein Notizbuch und ein Kontaktmanager, die sich über das Internet mit den Daten auf meinem heimischen Rechner synchronisieren.</p>
<p>Bei meinen häuslichen Pflichten unterstützt mich eine Einkaufsliste und bei größeren Anschaffungen kann ich das Angebot geschwind mit Amazon vergleichen. Dank dem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004JM61A8/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=mein-blog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004JM61A8">Google Nexus S</a><img class=" tquckhfpisswqcggpcms tquckhfpisswqcggpcms tquckhfpisswqcggpcms tquckhfpisswqcggpcms tquckhfpisswqcggpcms fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B004JM61A8" border="0" alt="" width="1" height="1" /> habe ich Zugriff auf Bus- und Bahnfahrpläne sowie Taxianbieter in ganz Deutschland. Im gleichen Gerät steckt eine &#8211; verbesserungswürdige &#8211; Kamera und ein schlichter Videorekorder, deren Aufzeichnungen ich nahtlos zu Picasa oder YouTube übertragen kann. Selbst wenn ich wieder einmal keine Ahnung habe und das schlaue Handy keinen Empfang hat, kann ich auf eine gespeicherte Version der Wikipedia zurückgreifen oder Krankheiten, Therapien, Medikamente und deren Nebenwirkungen nachschlagen. Und nach Feierabend? Nun, da könnte man sich zum Beispiel mittels einer &#8220;App&#8221; passende Yoga-Übungen vorschlagen lassen oder sein Liebesleben mit den Vorschlägen diverser Kamasutra-Anbieter aufpeppen&#8230;</p>
<p>Im Ernst: Diese Apps &#8211; das sind Miniprogramme fürs Handy mit speziellen Funktionen  &#8211; sind das Salz in der Suppe für jeden, der wie ich einen gewissen Spieltrieb hat und sein Gerät eben nicht nur zum Telefonieren gebrauchen will. Mindestens zwei Dutzend Apps sind vorinstalliert, aber wer sein Smartphone ganz auf die eigenen Bedürfnisse zuschneidern will, der sollte den zentralen Marktplatz für diese Progrämmchen besuchen. Der heißt <a href="https://market.android.com/?hl=de">Android Market</a>, ist übersichtlich gegliedert und bietet zu den meist kostenlosen Apps kurze Beschreibungen inklusive hilfreicher Bewertungen durch andere Nutzer.</p>
<p>Was man sonst noch wissen sollte: Das Nexus S bietet eine rekordverdächtige Zahl von Möglichkeiten, sich mit der Welt zu verbinden: GPRS, EDGE, UMTS, Bluetooth, W-LAN usw. Sogar als Wi-Fi Hotspot lässt sich dieses Teil einrichten, sodass man anderen Leuten Zugang zum Internet gewähren kann. Und für die Zukunft ist bereits die so genannte Near Field Communication mit an Bord, eine Technik zum Datenaustausch über kurze Distanzen, die z.B. das sichere Bezahlen ohne Kreditkarten ermöglichen soll.</p>
<p>Im Lieferumfang enthalten ist ein USB-Kabel womit ich das Handy von meinem Windows 7-Rechner problemlos und ohne zusätzliche Synchronisationssoftware oder dergleichen Schnickschnack wie eine externe Festplatte (mit 16 Gigs) ansprechen kann. Außerdem gibt´s ein paar hervorragende Kopfhörer, deren weiche Gummis wunderbar in meinen Gehörgang passen, sodass man gleichzeitig einen prima Walkman bekommt.</p>
<p>Was mir nicht gefallen hat ist die mangelhafte Dokumentation. So umfasste ein deutschsprachiges &#8220;Handbuch&#8221; in meinem Päckchen gerade einmal 14 Seiten im Scheckkartenformat. Beschrieben wurden darin die gelieferten Teile, die Bedienelemente des Telefons und wie man Akku und SIM-Karte einsetzt. Liebe Leute: Wer das nicht ohne fremde Hilfe blickt, für den ist dieser als Handy verkleidete Computer definitv eine Nummer zu groß. Der lapidare Hinweis im &#8220;Handbuch&#8221; auf weitere Informationen unter <a href="http://www.nexusshelp.com">www.nexusshelp.com</a> ist überflüssig und schlampig, denn man landet dann nur auf einer englischsprachigen Webseite der Firma Samsung (die fabriziert die Hardware, während Google mit dem Betriebssystem Android die Grundlage für die Software liefert). Bei Samsung kann man sich nun an einer aufwändigen Registrierungsprozedur versuchen, die bei mir mehrfach fehl schlug, weil ich angeblich eine falsche Seriennummer eingegeben hatte.</p>
<p>Also musste ich nach einer richtigen Betriebsanleitung googeln. Wurde von der <a href="http://www.google.de/nexus/#/help">Google-eigenen, deutschsprachigen Nexus-Webseite</a> wiederum auf Samsung und andere nutzlose Seiten verwiesen, und hatte schon einen ziemlich dicken Hals, bis ich dann endlich auf den <a href="http://static.googleusercontent.com/external_content/untrusted_dlcp/www.google.com/de//googlephone/AndroidUsersGuide-2.3.pdf">User Guide für Android</a> gestoßen bin (der zwar 380 Seiten fett ist, aber eben auch nur in englisch). Ergänzt man den um das man-glaubt-es-kaum deutschsprachige <a href="http://static.googleusercontent.com/external_content/untrusted_dlcp/www.google.com/de//googlephone/nexusone-userguide_de.pdf">Handbuch für das Vorläufermodell Nexus One</a> und experimentiert noch etwas herum, dann kriegt man ziemlich schnell ´raus, was mit diesem Handy alles möglich ist.</p>
<div id="attachment_1677" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-large wp-image-1677 " title="Auwald bei Ichenheim" src="http://blog.michaelsimm.de/wp-content/uploads/Auwald-500x375.jpg" alt="" width="500" height="375" /><p class="wp-caption-text">Ordentliche Bildqualität, leider ohne Zoom (verkleinert aber unbearbeitet)</p></div>
<p>Mein letztes Handy war ein <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0017TDT9W/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=mein-blog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0017TDT9W">Nokia 6220 classic</a> und im Vergleich mit diesem Oldtimer, der zurzeit etwa 150 Euro kostet, hat das Nexus S noch zwei weitere Mankos, die ich hier ansprechen möchte: Die Kamera bei Google hat zwar mit 5 MB die gleiche Auflösung wie das Nokia, allerdings gibt es keine Zoom-Funktion. Und bei der Navigationssoftware sind die Ansagen für meinen Geschmack etwas weniger eindeutig und die Stimme klingt irgendwie künstlicher &#8211; ´grad so als ob man die Sache mit dem Androiden etwas zu wörtlich genommen hätte.<img class=" fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd fhzzeuthjtbfftehdysd" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B0017TDT9W" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Der Preis für das Nexus S von Google? Der ist heiß und liegt beim Verfassen dieser Zeilen bei 350 Euro. Noch vor drei Wochen dachte ich, mit gut 400 Mücken ein Schnäppchen zu machen &#8211; schließlich hatte es drei Wochen davor noch 460 gekostet. Aber irgendwie kennt man solche Geschichten ja. Sobald man heutzutage mit einem elektronischen Gerät unter dem Arm den Laden verlässt, sortiert der Verkäufer den Nachfolger ins Regal, der viiiieeel viieelll mehr kann und der den Neukauf im Handumdrehen wie ein Museumsstück aussehen lässt.</p>
<p>Der Hauptgrund für den rapiden Preisverfall dürfte sein, dass Samsung mit dem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004Q3QSWQ/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=mein-blog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004Q3QSWQ">Galaxy S II</a> bereits den nächsten iPhone-Killer ins Rennen schickt. Das Teil soll die Vorteile des m.E. besten Betriebssystems Android in der neuesten Version &#8220;Gingerbread&#8221; verbinden mit dem unbestritten besten Bildschirm und einer selbst gegenüber dem Nexus S nochmals gesteigerten Geschwindigkeit, weil man diesem Gerät gleich zwei Prozessoren mit jeweils 1,2 GiHz Taktfrequenz spendiert hat. Die ersten Kundenbesprechungen bei Amazon fallen ziemlich begeistert aus, dieses Teil sei das Samrtphone schlechthin und die neue Referenz, heißt es dort unter anderem. Mein einziger Trost: das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004Q3QSWQ/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=mein-blog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004Q3QSWQ">Samsung Galaxy S II</a> ist derzeit vergriffen. &#8220;Gewöhnlich versandfertig in zwei bis vier Wochen&#8221; steht bei Amazon zu lesen und solange werde ich mich mit meinem Nexus S weiterhin an der Spitze des Fortschritts fühlen &#8211; um dann in drei Jahren zu checken, was es Neues gibt.<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/3cfc276b48a34f24b303b4d6c4d025f7" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.michaelsimm.de/2011/05/11/googlefonieren-mit-dem-nexus-s/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

